100 Schwarze Perlen - Meine liebsten Black Metal Scheiben: 16. Lifelover - Konkurs (2008)
Melancholie, Depression, Lebensüberdruss wie Selbstverachtung spielten schon seit den Anfangstages des Black Metals eine elementare Rolle, man höre zum Beispiel die ersten vier Alben eines durchgeknallten Ex-Norwegers an. Später kamen dann Bethlehem die dann Weg ebneten für den sogenannten DSBM (Depressive Black Metal). Dieser lebte schon von Anfang an von derber Provokation in Form von Selbstverstümmelung auf den Bühnen dieser Welt, Texte über Suizid und anderweitiger, konnte aber eine Zeit auch durch die eigentliche Musik überzeugen. Gerade die beiden schwedischen Vorzeigebands in ihrem Segment, Shining und Lifelover, zeigten in ihren kreativen Hochphasen was aus dem rauszuholen ist wenn man seine Einflüsse aus verschiedenen Richtungen bezieht. Leider ließen sich die meisten dann nicht genau da von inspirieren, sondern lieber von der plakativen Außendarstellung, vor allem die des Protagonisten ersterer, wodurch das Subgenre musikalisch immer egaler wurde während ein Wettbewerb ...